Die Diagnose Krebs ist ein einschneidendes Erlebnis, das Ängste auslösen kann. Diese Angst ist eine verständliche und normale Reaktion auf eine große Herausforderung. Machen Sie sich bewusst: Angst darf da sein – aber sie muss und darf Sie nicht kontrollieren. Sie haben die Kraft, Ihren Weg aktiv mitzugestalten. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie jetzt tun können. Und nehmen Sie die Unterstützung an, die Ihnen guttut.
Wie Sie die Angst im Griff haben – und nicht andersherum
Angst annehmen und handeln
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Wenn Lesen gerade zu viel ist, können Texte auch angehört und in einer Playlist gesammelt werden.
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Was die Wissenschaft sagt, und was jetzt helfen kann
So können Sie die Angst beherrschen
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Angst ist kein Schicksal
Erfahrungen und Tipps aus dem Alltag anderer Betroffener
Wenn …
Dann versuchen Sie,…
die effektive 5-4-3-2-1-Erdungsübung durchzuführen: fünf Dinge sehen, vier Dinge fühlen, drei Dinge hören, zwei Dinge riechen, ein Ding schmecken. Nehmen Sie dabei bewusst den Körperanker – also den Boden unter Ihren Füßen – wahr.
eine Minute lang alle Gedanken und Sorgen ungefiltert und ohne Wertung auf ein Blatt Papier zu schreiben und anschließend nur einen nächsten, wirklich kleinen und machbaren Schritt zu formulieren.
ein kurzes Ein-Minuten-Ritual einzurichten (zum Beispiel einen Schluck Tee trinken, drei bewusste Atemzüge nehmen und kurz aus dem Fenster blicken) und dieses täglich zur exakt gleichen Zeit zu wiederholen.
sofort Ihren 3-Schritte-Plan anzuwenden: zuerst Ort wechseln, dann im 4-6-Rhythmus atmen (vier Sekunden bewusst einatmen, sechs Sekunden lang ausatmen) und dann unverzüglich Kontakt zu Vertrauensperson oder Krisendienst (116117/112) herstellen.
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Was andere fragen und was Sie wissen sollten
Atmen Sie drei Minuten im 4–6-Rhythmus (vier Sekunden ein-, sechs Sekunden ausatmen). Machen Sie die 5-4-3-2-1-Erdung: Die Technik lenkt Ihre Sinne auf das Hier und Jetzt, um akute Angst oder Panik zu unterbrechen.
Nennen Sie dabei:
5 Dinge, die Sie sehen,
4 Dinge, die Sie fühlen oder berühren,
3 Dinge, die Sie hören,
2 Dinge, die Sie riechen und
1 Sache, die Sie schmecken.
Kontaktieren Sie eine Person, die Ihnen Sicherheit gibt. Konzentrieren Sie sich auf kleine, machbare Schritte.
Bei Suizidgedanken, Kontrollverlust, Fieber ab 38 Grad Celsius, neuer starker Atemnot oder Panik, die nicht abklingt, suchen Sie bitte sofort Unterstützung auf. Kontaktieren Sie Ihr Behandlungsteam, eine Vertrauensperson oder den Notdienst 112.
Gespräche mit Familie oder Kindern sollten dem Alter angepasst, klar und ehrlich geführt werden, wobei Fragen ausdrücklich erlaubt sind. Wenn es schwerfällt, kann psychoonkologische Hilfe sinnvoll sein.
Zahlen beschreiben immer nur Gruppen und nicht die persönliche Situation. Hoffnung entsteht durch kleine positive Schritte, hilfreiche Routinen und verlässliche Unterstützung.
Meist ist es hilfreich, wenn Angehörige zuhören, Struktur geben und mögliche Warnzeichen im Blick behalten, während sie zugleich auf ihre eigene Entlastung achten.
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Die Angst im Griff haben
Ihre Werkzeugkiste für den Umgang mit der Angst
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Bei Überforderung durch plötzliche Unruhe oder Panik können diese Schritte schnell helfen, sich zu erden und die Kontrolle zurückzugewinnen:
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Drei Atemzüge: Konzentrieren Sie sich auf drei langsame, tiefe Atemzüge.
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5-4-3-2-1-Erdung: Nennen Sie fünf Dinge, die Sie sehen, vier Dinge, die Sie fühlen, drei Dinge, die Sie hören, zwei Dinge, die Sie riechen, und ein Ding, das Sie schmecken.
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Kurz-Bewegung: Stehen Sie auf, dehnen Sie sich oder laufen Sie ein kleines Stückchen.
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Musik: Hören Sie einen Song, der Sie beruhigt oder ablenkt.
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Cold-Splash: Bespritzen Sie Ihr Gesicht kurz mit kaltem Wasser, um einen schnellen körperlichen Impuls zu setzen.
Wichtiger Hinweis
Wenn die Angst unkontrollierbar erscheint, rufen Sie eine Vertrauensperson an. Es ist wichtig, in akuten Momenten nicht allein zu bleiben, sondern aktiv um Unterstützung zu bitten und sich auszutauschen.
Weitere Unterstützung für Sie
Hier finden Sie hilfreiche Anlaufstellen und weiterführende Informationen.