Beratungsstellen, Hotlines und Selbsthilfegruppen unterstützen Betroffene ab dem Tag der Diagnose.
Nach einer Krebsdiagnose brauchen Sie bei vielen Themen und Situationen Hilfe – egal ob es um emotionale, medizinische oder soziale Fragen oder auch unvorhergesehene, sich zuspitzende Probleme geht. Nahezu für jedes Anliegen gibt es eine qualifizierte Anlaufstelle.
- Psychoonkologische und therapeutische Unterstützung
Ihr Behandlungsteam kann Ihnen Fachkräfte mit zertifizierter psychoonkologischer Qualifikation vermitteln, die Sie emotional durch die Erkrankung begleiten. Oft werden diese Angebote direkt von den behandelnden Kliniken und Reha-Einrichtungen zur Verfügung gestellt. - Sozialberatungen helfen in allen Fragen der finanziellen Absicherung
Ohne eine fachkundige Unterstützung ist es nur wenigen möglich, gezielt die ihnen zustehenden Leistungen zu beantragen. Kliniksozialdienste, Krebsberatungsstellen und Ihre Kranken- oder Rentenversicherung unterstützen Sie in diesen Angelegenheiten. Der Krebsinformationsdienst (Hotline: 0800 4203040) und das Infoportal Krebs bieten kostenlose Beratungen an. - Selbsthilfegruppen bieten Rückhalt und Rat in der Gemeinschaft
Kaum jemand kann Sie besser verstehen als Menschen, die das gleiche Schicksal teilen. Deshalb ist es sehr hilfreich, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen – vor Ort oder online. In der Regel gibt es auch zu speziellen Krebsarten und Themen Selbsthilfegruppen. Ihr Behandlungsteam, Krebsberatungsstellen oder die NAKOS (Selbsthilfekontaktstelle) helfen Ihnen, eine passende Gruppe für Sie zu finden. - Hotlines bieten rund um die Uhr erste Unterstützung bei medizinischen Notfällen und seelischen Krisen
In akuten Krisen bietet Ihnen das Infonetz Krebs (Telefon 0800 80708877) kostenfreie Erstberatung. Zögern Sie insbesondere bei seelischen Nöten nicht, die Telefonseelsorge unter der bundesweit einheitlichen Hotline (Telefon 0800 1110111) anzurufen. Krisendienste in Kliniken helfen bei psychiatrischen Notfällen.