Ihre Diagnose hat vieles verändert. Vielleicht auch, wie sie Nähe und Zärtlichkeit in Ihrer Partnerschaft erleben. Intimität kann nun neue Formen annehmen und sich Schritt für Schritt entwickeln. Sie zeigt sich nicht nur im Geschlechtsverkehr, sondern auch in Zuwendung, gemeinsamer Zeit, sanfter Berührung und ehrlichen Gesprächen.
Gehen Sie behutsam miteinander um und nehmen Sie sich den Druck: Halten Sie einander fest, kuscheln Sie, liegen Sie nebeneinander. Sprechen Sie offen über das, was Ihnen guttut. Tempo und Grenzen bestimmen Sie selbst. Was heute geht oder nicht geht, kann morgen anders sein. Alles, was geschieht, sollte sich für beide richtig anfühlen.
Seien Sie dabei freundlich zu sich selbst. Auch das Bedürfnis nach Abstand oder Ruhe ist normal und verdient Verständnis – von Ihnen und Ihrem Gegenüber.