Es gehört zur Erkrankung dazu, dass Phasen der Unsicherheit auftauchen, in denen sich alles schwer anfühlt. Machen Sie sich klar: Das geht fast allen Patient:innen so. Sie sind damit nicht allein. In solchen Momenten können Sie handeln. Nicht um die Unsicherheit zu „besiegen“, sondern um schrittweise ein neues Gefühl von Kontrolle aufzubauen. Das ist ein echtes Werkzeug, nicht nur ein Gedanke.
Drei konkrete Hebel, die Ihnen dabei helfen können:
- Klären Sie offen alle Fragen mit Ihrem Behandlungsteam. Antworten geben Sicherheit und Orientierung.
- Ordnen Sie Ihren Alltag bewusst neu, um Kraft zu sparen. Überlegen Sie: Was kostet mich Kraft, was spart mir Kraft? Vereinfachen Sie, wo es geht – delegieren Sie Aufgaben, ändern Sie Routinen. Das ist kein Verzicht, sondern soll Ihre Prioritäten klar benennen.
- Fokussieren Sie auf das, das Ihnen guttut. Das können kleine Freuden im Alltag sein: eine Lieblingsserie, zehn Minuten frische Luft, ein Telefonat mit jemandem, der Ihnen zuhört, eine Massage. Das ist aktive Selbstfürsorge.