Veränderungen am eigenen Körper – ob an Haaren, Haut, Gewicht oder durch Narben – können verunsichern und an Ihrem Selbstbild nagen. Doch Sie sind mehr als das, was äußerlich sichtbar ist. Hier finden Sie Anregungen, wie Sie einen freundlicheren und ehrlicheren Blick auf sich selbst entwickeln können. Es hilft, sich Zeit zu lassen, Vergleiche mit anderen zu vermeiden und Unterstützung anzunehmen. Sie müssen das Gefühl der Unsicherheit nicht allein bewältigen – und dürfen sich selbst mit Nachsicht begegnen.
Körper, Narben, neues Selbstbild – mit Veränderungen leben lernen
Eigene Audio-Playlist anlegen
Wenn Lesen gerade zu viel ist, können Texte auch angehört und in einer Playlist gesammelt werden.
Seien Sie freundlich zu sich selbst
Eigene Audio-Playlist anlegen
Wenn Lesen gerade zu viel ist, können Texte auch angehört und in einer Playlist gesammelt werden.
Was die Wissenschaft sagt, und was jetzt helfen kann
Ein positives Körpergefühl ist auch während und nach einer Krebserkrankung möglich – und darf in Ihrem eigenen Tempo wachsen. Hier finden Sie wissenschaftlich fundierte Fakten, die Sie auf Ihrem Weg zu mehr Selbstakzeptanz unterstützen können.
Eigene Audio-Playlist anlegen
Wenn Lesen gerade zu viel ist, können Texte auch angehört und in einer Playlist gesammelt werden.
Wenn sich Ihr Körper verändert
Erfahrungen und Tipps aus dem Alltag anderer Betroffener
Wenn …
Dann versuchen Sie,…
die Variante zu wählen, mit der Sie sich am wohlsten fühlen, etwa Tuch, Perücke oder Kurzhaar. Milde Pflege der Kopfhaut kann sehr angenehm sein und entspannen.
lockere Kleidung zu tragen und Reibung zu vermeiden. Holen Sie sich bei Bedarf Tipps zur Pflege beim Behandlungsteam.
milde Pflege zu nutzen und vor Sonne, Hitze und Reibung zu schützen. Melden Sie Verschlechterungen dem Behandlungsteam frühzeitig.
die Stelle sauber und abgedeckt zu halten. Lassen Sie sie zeitnah ärztlich beurteilen.
Eigene Audio-Playlist anlegen
Wenn Lesen gerade zu viel ist, können Texte auch angehört und in einer Playlist gesammelt werden.
Was andere fragen und was Sie wissen sollten
Sie entscheiden, was Sie teilen möchten. Kurze, klare Antworten helfen, unangenehme Situationen sicher zu beenden. Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihnen Ruhe und Kraft geben – Sie müssen niemandem etwas erklären.
Klären Sie Narbenpflege und Belastung immer mit dem Behandlungsteam. Schützen Sie die Narbe vor Sonne, zum Beispiel durch Abdecken oder Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Weiche, bequeme Kleidung ist ideal – was sich gut anfühlt, ist richtig.
Fieber ab 38 °C oder ein starkes Krankheitsgefühl sind Warnzeichen und müssen sofort mit dem Behandlungsteam oder dem Notdienst abgeklärt werden. Warten Sie nicht ab, ob das Fieber steigt. Während der Therapie kann Fieber auf eine Infektion hinweisen, die rasch behandelt werden muss.
Eigene Audio-Playlist anlegen
Wenn Lesen gerade zu viel ist, können Texte auch angehört und in einer Playlist gesammelt werden.
Soforthilfen für Körper und Seele
Gerade jetzt ist es entscheidend, sich selbst mit Freundlichkeit und Nachsicht zu begegnen. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für Ihr Wohlbefinden – kleine Schritte machen oft den größten Unterschied.
-
Komfort-Kleidung: Tragen Sie weiche, bequeme Kleidung, die nicht einengt. Vermeiden Sie Druck auf Port- oder Infusionsstellen.
-
Spiegel-Moment: Lächeln Sie sich täglich kurz zu – ohne kritischen Blick. Ein Foto-Tagebuch kann helfen, kleine Fortschritte sichtbar zu machen und das Vertrauen in sich selbst zu stärken.
-
Grenzen setzen: Halten Sie einen Satz bereit wie: „Ich entscheide, was ich teilen möchte.“ So schützen Sie Ihr Wohlbefinden im Kontakt mit anderen.
-
Hautschutz: Verwenden Sie milde, parfümfreie Pflegeprodukte. Schützen Sie empfindliche Haut mit Sonnenschutz oder Kopfbedeckung.
-
Hilfe-Kontakte: Notieren Sie die wichtigsten Kontakte für Psychoonkologie oder Krebsberatungsstellen. Der Austausch mit Patientenorganisationen oder Selbsthilfegruppen kann Mut machen und entlasten.
Wichtiger Hinweis
Bei Rötungen, Fieber oder starken Schmerzen wenden Sie sich bitte immer sofort an Ihr Behandlungsteam.
Weitere Unterstützung für Sie
Hier finden Sie hilfreiche Anlaufstellen und weiterführende Informationen.