Ehrenamt & Engagement – Sinn finden, Kraft gewinnen


Eine Aufgabe finden im Ehrenamt

Ein Ehrenamt, z.B. in einer Patientenorganisation kann Ihnen tiefen Sinn schenken. Starten Sie behutsam, mit geringem Zeitaufwand, so wie Sie es am Besten leisten können. Planen Sie dazu einen kurzen Wochen-Rückblick ein: Fragen Sie sich ehrlich, ob das Engagement Ihnen Kraft gibt oder raubt. Es ist ein Zeichen von Stärke, daraufhin Grenzen zu ziehen oder eine Aufgabe wieder abzugeben.


Was die Wissenschaft sagt, und was jetzt helfen kann

Durch Gemeinschaft mehr Sinn finden

  • Sinn und Struktur
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    Sinn und Struktur

    Mit einem Ehrenamt Struktur im Alltag zu schaffen, gilt laut Forschung als wirksamer Weg, die eigene Selbstwirksamkeit spürbar zu stärken und Halt zu finden.

  • Kräfte einteilen
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    Kräfte einteilen

    Bewusste Pausen und dosierte Aktivität können, wie klinische Beobachtungen bestätigen, effektiv vor körperlicher und mentaler Überlastung schützen.

  • Gemeinsam statt einsam
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    Gemeinsam statt einsam

    Sich in einer Gemeinschaft auszutauschen, erleichtert in vielen Fällen die emotionale Verarbeitung der Erkrankung – darauf weisen zahlreiche Studien hin.


In der Gemeinschaft Lebensfreude finden – ohne Überlastung

Erfahrungen und Tipps aus dem Alltag anderer Betroffener

Wenn …

Dann versuchen Sie,…

für sieben Tage ein Energie-Tagebuch zu führen, um Muster zu erkennen, und planen Sie dann wichtige Aufgaben in Hoch-Energie-Zeiten ein (Pacing).

ganz bewusst ein Mikro-Ziel zu definieren, also eine Aufgabe, die schnell erledigt ist. Starten Sie sofort und vergessen Sie nicht, den kleinen Erfolg danach kurz mental abzuchecken.

ein kurzes Ein-Minuten-Ritual einzurichten (zum Beispiel einen Schluck Tee trinken, drei bewusste Atemzüge nehmen und kurz aus dem Fenster blicken) und dieses täglich zur exakt gleichen Zeit zu wiederholen.


Was andere fragen und was Sie wissen sollten

Ihr Alltag und Ihre Termine sind stabil. Sie haben Energie für ein bis zwei Stunden pro Woche. Definieren Sie ein klares Abbruchsignal, wenn es Ihnen zu viel wird. Tipp: Sie sollten mit einem Vier-Wochen-Pilotprojekt starten.

Das Impressum und der Träger müssen klar und seriös sein. Achten Sie auf transparente Finanzierung, guten Datenschutz und Moderation. Vorsicht vor Heilsversprechen! Führen Sie bei Meetings von Selbsthilfegruppen einen Probetermin durch.

Kontakte zu passenden regionalen oder spezialisierten Selbsthilfegruppen vermitteln Ihnen vor allem die örtlichen Krebsberatungsstellen oder das Portal der Nationalen Kontakt- und
Informationsstelle für Selbsthilfe (NAKOS).


Klein anfangen, Großes bewirken

Zwei kleine Handlungsimpulse für Ihr Engagement

Klein anfangen, Großes bewirken
  • Der Ein-Stunden-Pilot
    Starten Sie sanft: Wählen Sie eine Ein-Stunden-Aufgabe, online oder vor Ort. Denken Sie daran: Aufhören ist zu jedem Zeitpunkt völlig okay, wenn es zu anstrengend wird.

  • Das Freude-Tagebuch
    Notieren Sie abends drei gute Momente der Ein-Stunden-Aufgabe. Dieser bewusste Rückblick lenkt den Fokus auf Erfolge und stärkt spürbar Ihre Selbstwirksamkeit.

Weitere Unterstützung für Sie

Hier finden Sie hilfreiche Anlaufstellen und weiterführende Informationen.